Unsere nächsten Termine und aktuelle Infos

Sie hätten gerne eine individuelle Fütterungsberatung, haben Fragen zur Fütterung  oder würden gerne unsere Produkte kennenlernen und testen? Dann kommen Sie gerne zu einer der folgenden Veranstaltungen und lernen Sie uns persönlich kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und nehmen uns gerne Zeit, um Ihre Fragen und Wünsche  professionell zu beantworten.

Wir stehen natürlich auch außerhalb der Veranstaltungen zur Verfügung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!

Aktuelles

Kühe mögen keine Hitze!

Juli 2021

Zurzeit zeigt es sich wieder in jedem Kuhstall! Sobald die Außentemperaturen steigen, sinken die Futteraufnahme und die Milchleistung, die Fruchtbarkeit verschlechtert sich und die Zellzahlen steigen an. 

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Darauf kommt es jetzt bei der Fütterung an:

1. Wasserversorgung optimieren
  • Hohe Durchlaufleistung der Tränken (eine Kuh säuft ca. 20 l/min)
  • Gute Erreichbarkeit der Tränken für alle Tiere (keine Sackgassen, nicht zu hoch)
  • ausreichende Anzahl an Tränken (alle 15 m und je 20 Tiere)
  • Kontrolle der Wasserqualität (saubere Tränken, frisches Wasser)

2. Futteraufnahme hochhalten
  • Immer frisches und schmackhaftes Futter vorlegen
  • Futtervorlage mehrmals täglich
  • Regelmäßig anschieben, um Kühe zum Fressen zu animieren
  • Vermeidung von Nacherwärmung (SALVANA TMR fresh) 
3. Pansengeschützte Fette einsetzen:
  • Entlastung des Wärmehaushaltes
  • Gestaltung wiederkäuergerechterer Rationen 
 4. Protein- und Glucoseversorgung der Kuh verbessern:
  • Mehr Bypass-Protein in der Ration reduziert eine Stoffwechselbelastung durch Muskelabbau
  • Bei Frischmelkern verstärkt glucoplastische Substanzen zur Ketoseprophylaxe einsetzen (Hier hilft SALVANA KETOfin RP5) 
5. Optimierung der Pansenfermentation mit ätherischen Ölen 
 6. Einsatz von Pansenpuffern (z.B. SALVANA NABImix):
  • Ausgleich starker Elektrolytverluste über Speichel und Schweiß 
7. Einsatz von Lebendhefen (z.B. SALVANA Aktiv Hefe)
  • Stabilisierung der Pansenfermentation und des pH-Wertes
  • Hemmung der Laktatbildner und Stimulierung der Laktatverbraucher
  • Verbesserung der Faserverdauung und Erhöhung der Futteraufnahme 
8. Niacinversorgung optimieren
  • Verbesserung der Hitzetoleranz 
 9. Stärkung der antioxidativen Kapazität und der Immunfunktion
  • Mineralfutter mit hohem Vitamin E Gehalt (z.B. SALVAN ZELLmin) oder on Top Ergänzer zur Unterstützung (z.B. SALVANA KuhVital)

Kein Hitzestress im Sauenstall

Juli 2021

Hitzestress bei Sauen hat einen erheblichen Einfluss auf das Fressverhalten. Bereits ab 22°C wird die Futteraufnahme pro zusätzlichem °C um 100-170 g/Tag reduziert. Eine verringerte Milchgabe, ein vermindertes Ferkelwachstum und Konditionsverluste während der Laktation mit schlechteren Reproduktionsleistungen im Folgewurf sind die Folge. Daher muss Hitzestress unbedingt frühzeitig vermieden werden! 

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Folgende Maßnahmen können dabei unterstützen: 

 MANAGEMENT 

  • Keine direkte Sonneneinstrahlung im Stall
  • Optimierung der Klimaführung (zusätzliche Ventilatoren, Nasenlüftung (geöffnet!), Berieselung der Dachflächen, Kühlung der Zuluft, Verneblung von Wasser)
  • Befeuchtung des Stallbodens (nicht über 80% der Luftfeuchte)
  • Temperaturschwankungen vermeiden (Ziel: Schwankungen < 6°C)
  • Bei Temperaturen > 25°C: Luftgeschwindigkeiten von 0,5 m/s sicherstellen
  • Verlegung von Umstallungen oder Impfmaßnahmen in die kühlere Tageszeit
  • Überprüfung der Wasserversorgung und -qualität (Durchflussraten, Wasserdruck, tatsächlich aufgenommene Wassermenge)
  • Eine laktierende Zuchtsau braucht bis zu 45 Liter Wasser am Tag! 

 FÜTTERUNG

  • Futtervorlage mehrmals täglich (mind. 3x)
  • Beachtung der Futterhygiene (Entfernung aller Futterreste aus dem Trog)
  • Stabilisierung des Futters mit Säurezusätzen wie SALVANA MULTIACID
  • Anfeuchten des Futters für eine zusätzliche Wasseraufnahme
  • Reduzierung der Wärmeproduktion bei der Verdauung/metabolischen Prozessen
  • Proteingehalt reduzieren (mehr freie AS)
  • Schnell verfügbare Energie über Glucose oder Fett anstelle von Stärke bereitstellen
  • Einsatz von Zusatzstoffen wie Lebendhefe, die auch bei geringer Futteraufnahme die Verdauung unterstützen und für eine ausreichende Peristaltik sorgen (SALVANA SOKO SAU)
  • In akuten Hitzesituationen die Futtermenge ggfls. für 1-2 Tage zu reduzieren.

Erster Schnitt bei kaltem und nassem Wetter

Mai 2021

Der erste Grasschnitt bringt in der Regel die größte Futtermenge und die höchste Energiedichte. Damit bildet er die Futtergrundlage für einen Großteil des Jahres. Durch den sehr kalten April haben sich die Grünlandbestände in diesem Frühjahr nur langsam entwickelt. Wenn das Wetter jetzt so wechselhaft bleibt, wird ein schnelles Anwelken schwierig. Nach den futterknappen letzten Jahren sind die Siloplatten auf vielen Betrieben leer. 

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Oft soll der erste Schnitt daher auch schon kurz nach dem Einsilieren wieder geöffnet werden. Trotzdem wird die Silierung aus mikrobiologischer Sicht oft dem Zufall überlassen.
Damit der Silierprozess schnell und sicher startet müssen mindestens 100.000 Milchsäurebakterien je g Siliergut vorhanden sein (Pahlow, 2008). 
Die natürlichen Milchsäurebakterien können sich aber bei kaltem Wetter im Frühjahr nur schwer vermehren bzw. sterben in kühlen Nächten unter 10°C wieder ab. Je nach Wetterlage reicht der natürliche Besatz in vielen Jahren bis weit in den Mai hinein nicht aus um den Silierprozess zu dominieren. Untersuchungen aus Haus Riswick zeigen das deutlich (siehe Abbildung). Eine verzögerte Silierung und Fehlgärungen sind die Folgen. Werden solche Silagen schnell wieder geöffnet ist mit erhöhtem Verderb zu rechnen.

Grade der wertvolle erste Schnitt sollte daher mit einem für die jeweiligen Silierbedingungen passenden Siliermittel behandelt werden: 
Werden bei wechselhaftem Wetter Nasssilagen mit weniger als 30 % TS eingefahren sollte immer ECOSYL 100 zur Absicherung der Primärgärung und zum Schutz gegen Clostridien bzw. hohe Buttersäuregehalte eingesetzt werden. Bei trockeneren Silagen ab 35 % TS sollte eher ECOCOOL zur Absicherung gegen Nacherwärmung eingesetzt werden. Neben dem Siliermitteleinsatz sollten die allgemeinen Silierregeln (hoher Schnitt, kurze Feldliegezeit, ausreichende Verdichtung, zügiges Abdecken, hoher Vorschub bei der Entnahme etc.) immer beachtet werden! 

Egal welches (Hochgeschwindigkeits-) Siliermittel auch eingesetzt wird, die Sicherheit steigt in den ersten Wochen immer weiter an. Eine Mindestlagerdauer von 6 - 8 Wochen ist daher immer sinnvoll! Ist das Futter knapp sollte ein flacher „Sommerhaufen“ mit hohem Vorschub angelegt oder Teilflächen als Ballensilage geworben werden. So kann die Hauptfuttermenge ausreichend lange durchsilieren!

SALVANA Ferkelmüsli

April 2021

Machen Sie auch ihren Ferkeln eine Freude! Das SALVANA Ferkelmüsli bringt Abwechslung in die Ferkelfütterung. Der lockende Geruch des SALVANA Phytocare Komplex und der enthaltenen Milchkomponenten weckt die Neugier der Ferkel und lockt sie an den Trog.
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Abwechslungsreiche Komponenten wecken den Spiel- und Erkundungstrieb und fördern so die Futteraufnahme der Ferkel. 

  • Knabberspaß durch knusprige Komponenten
  • Futterakzeptanz durch hochwertige Milchkomponenten
  • Enzymtraining durch schmackhafte Getreidekomponenten
  • Förderung der Darmgesundheit durch hochwertige Faserträger 

 Das SALVANA Ferkelmüsli bringt den Saugferkeln das Kauen bei und sorgt für einen sicheren Start ins Ferkelleben! 

 Wer früh frisst, hat später die Nase vorn! 

 Entdecken Sie jetzt die SALVANA Produktvielfalt

Frühlingszeit ist Lämmerzeit!

März 2021

Der Frühling ist da und im Schafstall läuft alles auf Hochbetrieb. Nach einer Trächtigkeit von etwa fünf Monaten heißt es, die Augen und Ohren offen zu halten, um jede Geburt so frühzeitig wie möglich mitzubekommen. Im März ist dann die Hochsaison beim Ablammen. Auch nachts überprüft der Landwirt die Schafe regelmäßig.
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Die meisten Lämmer werden mit den Vorderfüßen voran geboren. Wenn dies nicht so ist, muss der Landwirt besondere Achtsamkeit tragen, denn dann könnte es eher zu Komplikationen kommen. Wenn das Lamm geboren ist, leckt die Mutter es sorgfältig ab. Dieser Kontakt ist wichtig für die Mutter-Lamm-Bindung, denn die Mutter erkennt ihr Lamm am Geruch.
Eine halbe Stunde nach der Geburt können die meisten Lämmer bereits stehen und fangen an das erste Mal zu saugen. Die Biestmilch des Mutterschafes enthält wichtige Abwehrstoffe und ist die Grundlage für einen guten Start in das Schafleben. 

Für eine zügige und problemlose Entwicklung brauchen Lämmer in den ersten Lebenswochen eine optimale Unterstützung. Ein reibungsloser Start ist nämlich entscheidend für die weitere Entwicklung der Lämmer.
SALVANA gewährt hier volle Unterstützung durch hochwertige SALVANA LÄMMERMILCH – im Falle einer mutterlosen Aufzucht. Die Nährstoffzusammensetzung ist der natürlichen Schafmilch nachempfunden und daher für die mutterlose Lämmeraufzucht ideal geeignet. Eine weitere Unterstützung für eine reibungslose Aufzucht ist SALVANA LÄMMERSTART.

Der Start entscheidet – ein Fütterungsratgeber für die Kleinsten

Februar 2021

Mit der Zunahme an lebend geborenen Ferkeln pro Wurf steigen die Anforderungen an die Haltung und die Versorgung in den ersten Lebenswochen. Besonders wichtig ist zunächst die ausreichende Versorgung mit Antikörpern über die Kolostralmilch in den ersten Lebensstunden.
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Später erfolgt dann die Hauptversorgung über die Sauenmilch. Daher ist es unerlässlich, die Milchbildung der Sau schon vor der Geburt durch ein gezieltes Fütterungsmanagement in der Geburtsvorbereitung zu fördern. 
Trotzdem reicht vor allem aber bei großen Würfen die Versorgung über die Sauenmilch häufig nicht aus. Um die Ferkel zu unterstützen und ein zu starkes Absäugen der Sauen zu verhindern, ist zunächst eine Ergänzung über Milchaustauscher (SALVANA BABYlacSALVANA BABYlife) mit hochverdaulichen Inhaltsstoffen notwendig.
Schon gegen Ende der 1. Lebenswoche können hochwertige Anfütterungsprodukte angeboten werden, um die kleinen Ferkel möglichst früh an die Aufnahme von Festfutter zu gewöhnen und das auf die Verdauung von Milch ausgelegte Enzymsystem zu trainieren. Für einen problemlosen Übergang von der Milchfütterung auf die Fütterung von Festfutter eignen sich 
SALVANA FERKEL POWER und SALVANA PREmeal.
Wertvolle und leicht verdauliche Futterkomponenten mit hoher Schmackhaftigkeit bilden die Basis einer gut verwertbaren Protein- und Energieaufnahme. Darüber hinaus werden Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren und weitere Vitalstoffe ergänzt, die für eine gute Entwicklung des Ferkels wichtig sind.