Schaffütterung in der Lammzeit

Nicht nur die Lämmerfütterung, sondern auch die Fütterung der Mutterschafe spielt eine wichtige Rolle für eine unproblematische Lammzeit.
Die optimale Versorgung mit Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen spielt bei der Fütterung von Lämmern und Mutterschafen eine wichtige Rolle für die Gesundheit, Entwicklung, Fruchtbarkeit und Leistung jeder Herde.

Kupfer beim Schaf

Eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Wiederkäuern ist die geringe Kupfertoleranz der Schafe. Eine Gabe in Höhe des 2 bis 3-fachen Bedarfes führt zu einer chronischen Kupfervergiftung. Bei einigen Rassen, wie z.B. dem Texelschaf, ist diese geringe Toleranz besonders ausgeprägt. Durch das Grundfutter wird der Kupferbedarf der Schafe ausreichend gedeckt. Aus diesem Grund enthalten die SALVANA Schafminerale und Leckmassen kein zusätzliches Kupfer. Schafe sollten nicht mit Mineralfutter für Rinder oder Kühe versorgt werden, da diese in der Regel Kupfer enthalten!

Vitamine in der Lämmeraufzucht

Schafe sind aufgrund der mikrobiellen Synthese des Pansens in der Lage, die wasserlöslichen Vitamine in ausreichenden Mengen zu synthetisieren. Bei jungen Lämmern ist der Pansen allerdings noch nicht vollständig entwickelt, weshalb die Vitaminsynthese nur eingeschränkt stattfindet. Aus diesem Grund werden unsere SALVANA Lämmermilch und das SALVANA Lämmerstart mit den Vitaminen des B-Komplexes ergänzt.

Selenmangel bei Lämmern

Bei Lämmern ist häufig ein Selenmangel zu beobachten. Diese äußert sich meist in einer Saug- oder Muskelschwäche. Im Extremfall kann es allerdings auch zu lebensschwachen Lämmern kommen. Um die Selenversorgung der Lämmer zu verbessern, setzt SALVANA Selenvarianten ein, die eine sichere Versorgung der Schafe garantieren - denn eine optimale Selenversorgung des Muttertieres sichert über die Milch die Versorgung des Lammes.

Ketose beim Mutterschaf

Anders als bei der Milchkuh tritt beim Schaf die Ketose überwiegend in der Phase der Hochträchtigkeit auf. Besonders betroffen sind Muttertiere mit Zwillingen und Tiere, die während der Güstzeit energetisch überversorgt wurden. Eine niedrige Futteraufnahme hochtragender Tiere oder eine zu geringe Energiedichte der Ration führen zu einem starken Fettabbau und im Folgenden zu einer Ketose.

Eine optimierte Fütterung mit einem passenden Mineralfutter als Ergänzung zum Grundfutter bilden die Grundlage, um Ketose beim Mutterschaf vorzubeugen.

Persönliche Beratung

Jeder Betrieb ist individuell, daher führen unsere Fachberater im Außendienst eine betriebsspezifische Beratung durch und erarbeiten - gemeinsam mit Ihnen - ein auf Ihren Betrieb abgestimmtes Fütterungskonzept.